Die Steuerungsgruppe der Bundeskonferenz der Landesverbände der Jugendbeteiligungsgremien hat sich vom 29. bis zum 31. Mai 2026 in Karlsruhe zu ihrer ersten Klausur dieses Jahr getroffen. Im Mittelpunkt des Wochenendes standen die gemeinsame Arbeit am Jahresprojekt 2026, die Vorbereitung der kommenden Versammlung der Dachverbände sowie der Austausch über aktuelle strukturelle und organisatorische Fragen innerhalb der Bundeskonferenz.
Ein besonderer Schwerpunkt der Klausur war das Jahresprojekt 2026. Ziel des Projekts ist es, die Arbeit der Bundeskonferenz stärker für die kommunale Ebene nutzbar zu machen. Dafür sollen von jedem Landesverband eigene Workshops entwickelt werden, die Jugendbeteiligungsgremien vor Ort konkrete Unterstützung bieten. Im Fokus steht dabei, Mehrwert und Greifbarkeit zu schaffen: Die Inhalte des Jahresprojekts sollen nicht nur auf Bundes- oder Landesebene diskutiert werden, sondern direkt dort ankommen, wo Jugendbeteiligung täglich gelebt wird.
Im Rahmen der Klausur wurde der bisherige Stand des Jahresprojekts reflektiert. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe tauschten sich dazu aus, welche Ideen bereits bestehen, welche Herausforderungen sich in den Ländern zeigen und wie die geplanten Workshops möglichst praxisnah ausgestaltet werden können. Dabei wurde deutlich, dass die Landesverbände unterschiedliche Ausgangslagen mitbringen, zugleich aber viele gemeinsame Ziele verfolgen.
Ein weiterer zentraler Punkt des Wochenendes war die Vorbereitung der nächsten Versammlung der Dachverbände. Hierfür wurden die inhaltlichen Schwerpunkte vorstrukturiert. Insbesondere die anstehenden Anträge wurden gemeinsam vorbesprochen. Die Steuerungsgruppe nutzte die Klausur, um sich mit den jeweiligen Inhalten auseinanderzusetzen und unterschiedliche Positionen aus den Landesverbänden einzubeziehen. Darüber hinaus wurde intensiv über mögliche Reformen und strukturelle Veränderungen innerhalb der Bundeskonferenz diskutiert. Dabei ging es um die Frage, wie die bestehenden Strukturen weiterentwickelt werden können, um die Arbeit der Bundeskonferenz langfristig handlungsfähig und wirksam zu gestalten.
Am Sonntag wurde die Klausur schließlich genutzt, um einen ersten Blick auf das Jahr 2027 zu werfen. In einem gemeinsamen Brainstorming sammelten die Mitglieder der Steuerungsgruppe erste Ideen für mögliche zukünftige Projekte. Ergänzt wurde dieser Prozess durch kurze Pitches einzelner Mitglieder, die eigene Projektideen vorstellten und zur Diskussion stellten. Damit wurde bereits frühzeitig ein kreativer Prozess angestoßen, der in den kommenden Monaten weiter vertieft werden kann.
Die Klausur in Karlsruhe hat gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen den Landesverbänden, der Steuerungsgruppe und dem Bundesvorstand ist. Neben konkreten Vorbereitungen und inhaltlichen Diskussionen bot das Wochenende Raum für Reflexion, Weiterentwicklung und neue Ideen. Damit wurde eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit der Bundeskonferenz im Jahr 2026 und darüber hinaus gelegt.
